SchulCMS 2010Herschelschule-Ganztagsgymnasium |
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Ganztagskonzept der HerschelschulePädagogisches und Organisatorisches Konzept1. ZielsetzungenDie Herschelschule ist eine gymnasiale Ganztagsschule. Das ganztagsspezifische Angebot soll dazu dienen,
Der pädagogische Erfolg einer Schule hängt zum großen Teil davon ab, inwieweit diese Schule ein zusammenhängendes Ganzes darstellt, inwieweit im Hinblick auf bestimmte Ziele und Methoden ein Konsens besteht, und inwieweit Kooperation von Schülern, Lehrern und Sozialpädagogen geplant und umgesetzt werden kann. Das Kollegium der Herschelschule verspricht sich von einer solchen Gestaltung der Schule nicht nur eine verantwortungsbewusste Betreuung der Schüler in einer sich verändernden Gesellschaft, sondern auch eine Veränderung des pädagogischen Klimas durch eine zielorientierte Kooperation aller Beteiligten. Das Ganztagsgymnasium gibt den Lehrern in besonderem Maße die Chance, erziehend zu wirken und den Schülern ein Vorbild zu sein. Dort, wo Lehrer und Schüler, Sozialpädagogen und Eltern sich gemeinsam um Gestaltung und Entwicklung der Schule bemühen, wo Lehrer verstärkt den Schülern zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung stehen, wird auch erfahren, dass Schule Lebensqualität bieten und ein Ort zum Wohlfühlen sein kann. Wenn man Schülern vermittelt, dass man ihnen vertraut, dass sich die Schule auch auf ihr Verantwortungsbewußtsein stützt, werden auch sie bemüht sein, diese Erwartungen zu erfüllen. Die Lehrkräfte verbringen mehr Zeit in der Schule und können so ihre zusätzlichen und sich ständig wandelnden Erziehungsaufgaben besser wahrnehmen. Das ständige Gespräch über einen pädagogischen Konsens, dessen Ziel die stärkere Identifikation aller mit ihrer Schule ist, kann bewusst gepflegt werden. 2. Strukturelle Vorstellungen zur Verwirklichung der ZielsetzungenDer Unterricht im Ganztagsgymnasium wird eingeteilt in
Der Pflichtunterricht unterscheidet sich im Umfang und in den Inhalten nicht vom Pflichtunterricht anderer Gymnasien des Landes Niedersachsen. Schule ist aber nicht nur Unterricht im herkömmlichen Sinn. Gerade sogenannte außerunterrichtliche Veranstaltungen haben einen umfangreichen Lernwert. Nicht zuletzt deshalb, weil gemeinschaftlich Getanes in der Regel eine positive Atmosphäre erzeugt, werden außerunterrichtliche Veranstaltungen als motivationsfördernd und identitätsstiftend empfunden. Daher wird angestrebt, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler aktiv in Planung und Durchführung solcher Veranstaltungen einbezogen werden oder als Zuschauer/Zuhörer anwesend sind und sich mit konstruktiven Vorschlägen einbringen. Die Ergebnisse der Unterrichts- und Arbeitsgemeinschaftsergebnisse sollten, wo immer es sinnvoll erscheint, öffentlich gemacht werden. Um Lern- und Bildungswert außerunterrichtlicher Veranstaltungen zu unterstützen, ist es erforderlich, dass diese in den Unterricht eingebunden werden oder aus dem Unterricht hervorgehen bzw. in ihm vorbereitet werden. Außerunterrichtliche Veranstaltungen können Anregungen für den Unterricht sein, sie können das Ergebnis von Unterricht sein und sollen in den Unterricht einbezogen werden. In jeder Klasse ist wöchentlich eine Verfügungsstunde beim Klassenlehrer eingerichtet. In dieser Stunde können über den Fachunterricht hinausgehende Fragen besprochen werden. In den Fächern Deutsch, Mathematik und in den Fremdsprachen werden Förderstunden angeboten; hier können die Schüler vorübergehende Lerndefizite unter Anleitung ihres Fachlehrers ausgleichen. Die Schüler, die keinen Unterricht zum Ausgleich von Defiziten benötigen, nehmen an einem Wahlpflichtangebot teil, um ihre Leistungsschwerpunkte zu finden und zu entwickeln. An der Herschelschule werden an den Nachmittagen im wechselnden Rhythmus verschieden Arbeitsgemeinschaften angeboten. Sie sollen den Neigungen der Schüler entsprechen. Die Beratungslehrerinnen und der Sozialpädagoge bieten den Schülern individuelle Hilfen an, auch bei der Beratung persönlicher Probleme und Fragen der Schullaufbahn. Der Sozialpädagoge steht auch Lehrern und Eltern zur Beratung bei Schulproblemen zur Verfügung. Es soll eine größtmögliche Kooperation zwischen Lehrern Eltern und dem Sozialpädagogen erreicht werden. Soweit möglich, sollen Eltern zur Mitarbeit im Freizeitbereich aktiviert werden. Unterricht und Freizeitaktivitäten sollen nicht isoliert nebeneinander stehen, sondern sich ergänzen. Zum Ganztagsangebot der Schule gehört auch die Möglichkeit, in der Schule während der Mittagszeit eine warme Mahlzeit einzunehmen. Sie wird in einer Mensa angeboten und umfasst unterschiedliche Gerichte. Die am Schulleben Beteiligten werden rechtzeitig und umfassend über alle schulischen Angebote informiert, um eine größtmögliche Mitwirkung und Mitarbeit zu erreichen. Innerhalb der Schule leistet dieses das Herschel-Forum. Die Eltern erhalten zum Beginn eines Schulhalbjahres das Info-Heft, in dem alle aktuellen Informationen veröffentlicht werden. 3. Organisatorische Rahmenbedingungen und Tagesablauf im Ganztagstagsgymnasium
Der Pflichtunterricht und der Förderunterricht finden in den Klassen 5 bis 10 an fünf Vormittagen und an ein bis zwei Nachmittagen stattfinden. In der Sekundarstufe II (Klasse 11 - 13) wird der Pflichtunterricht auf fünf Vormittage und zwei bis drei Nachmittage - je nach Fächerwahl der Schüler - verteilt. Das Mittagessen kann von den Schülern in der Mittagspause zwischen 12.40 und 14.00 Uhr eingenommen werden. In dieser Zeit (und bis zum Ende der 7. Stunde) können auch die Angebote im Freizeitbereich der Schule genutzt werden. Außerdem stehen Schülern und Lehrern Arbeits- und Ruheräume zur Verfügung. Unterrichtszeiten: Der Unterricht beginnt generell um 8.00 Uhr; er endet für die Klassen 5 bis 10 spätestens um 16.05 Uhr. W. Heisterberg, Stand: 2009 |
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