SchulCMS 2010

Herschelschule-Ganztagsgymnasium
 

Fachgruppe Physik

Der Physik LK zu Besuch bei Leonardo da Vinci

Auf den Spuren von Leonardo da Vinci, Gallileo Gallilei und anderen berühmten Physikern begab sich der Physik-LK zusammen mit dem Mathematik-LK im September 2005 in die Toskana (Florenz, Vinci, Pisa, Lucca). Die Werke da Vincis sind sowohl aus physikalischer als auch aus mathematischer Sicht interessant.

Der schiefe Turm von Pisa
Angeblich soll Gallilei seine Experimente zur Pendelbewegung hier durchgeführt haben...
Die Fachgruppe Physik besteht aus sieben Lehrkräften:

Herr Bähr (Mathe/Physik)

Herr Gott (Mathematik / Physik)

Herr Dr. Jentzsch (Mathematik / Physik)

Herr Dr. Kantian (Chemie / Physik)

Herr Kirchhoff (Politik / Physik)

Herr Luislampe (Mathematik / Physik)

Frau Rathe (Mathematik / Physik)

Herr Ushakov (Mathematik / Physik)

Zwei Gruppen der 8M nahmen im Herbst 2006 am Wettbewerb "exciting physics" in Bremen teil.

Susann, Merrit, Nicole und Melanie entwickelten eine Wurfmaschine.
Timon, Antonia, Nieke, Robert, Arda und Florian präsentieren ihre Fahrmaschine für die Aufgabe zum Schneckenrennen.

Die Aufgaben und mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier: www.exciting-physics.de

Mit der 8M ins Phaeno nach Wolfsburg - ein Bericht von Mara

Am Donnerstag, den 08.02.07, sind wir mit Frau Rathe zum Phaeno nach Wolfsburg gefahren. Wir haben uns um halb zehn am Gleis 13 im HBF getroffen. Als dann um viertel vor zehn auch der letzte „Trottel“ den Weg gefunden hatte, konnten wir endlich in den Zug steigen. Wir sind fast eine Stunde gefahren. Vom Bahnhof in Wolfsburg konnte man das Phaeno schon sehen.
Das Phaeno ist ein sehr merkwürdiges Gebäude: von außen gleicht es einem schiefen Bauklotz, innen befindet man sich in einem einzigen Raum, der allerdings so verschachtelt und wirr gebaut ist, dass man das Gefühl hat, es seien mindestens fünf Räume. In diesen „Räumen“ sind Hügel und Erhebungen im Boden und das gesamte Phaeno ist ein einem betongrau gehalten. Im Phaeno angekommen, mussten wir uns erst einmal in einer Schlange anstellen. Das war aber kein Problem, denn von dort aus konnte man schon eines der zahlreichen Experimente beobachten:
Drei große Kugeln rollten auf einem in der Luft hängenden Gerüst. Sie bewegten sich stets vorwärts, weil das Gerüst immer zu einer Seite klappte und die Kugeln hinunterrollten.
Dann lauschten wir mit mehr oder weniger gespitzten Ohren einer Angestellten vom Phaeno: „Im Phaeno gibt es um die zweihundertfünfzig Experimente!“, erzählte sie uns und führte uns gleich zu einer großen, mit Wasser gefüllten Schüssel, die von Spiegeln umgeben war. Wenn man seine Hand so auf die Wasseroberfläche legte, dass sie ein wenig Luft umschloss, sah es in den Spiegeln so aus, als hätte man eine walnussgroße Menge voll flüssigem, silbrig-glänzendem Metall auf der Hand. Dieses Experimente gehörte zum Bereich „Optik“. In kleineren Gruppen zogen wir weiter, um den Entdeckerbogen ausfüllen zu können. Unsere „Zwei-Personen-Gruppe“ machte zuerst den Versuch „Gefrorene Schatten“: Man stellte sich an eine Wand, die stockdunkel hinter einem Vorhang lag, drückte dann auf einen Knopf und wartete den Countdown ab. Ein greller Blitz – und unsere Schatten waren an der Wand festgehalten und blieben eine Weile sichtbar.
Beim nächsten Versuch drehte man an zwei Rädern und ließ sie so stehen, dass die darauf abgebildeten Gesichter auf dem Kopf standen. Zunächst bemerkte man keinen Unterschied, doch als man das Bild wieder richtig herum drehte, sah man, dass auf dem einen Bild der Mund und die Augen falsch herum waren. Die Schlussfolgerung stand auf dem Hinweisschild, dass es zu jedem Experiment gab. Dort war genau aufgeführt, was man tun sollte, was zu beobachten sei und warum das so ist. Die Schlussfolgerung zu diesem Experiment besagte: Der Mensch lernt aus Erfahrungswerten und da man selten einen Menschen auf dem Kopf sieht, sind an ihm leichte Unterschiede schwer zu erkennen.
Im Bereich „Wasser“ konnte man u. a. Luft in eine Röhre pumpen, auf deren Wasseroberfläche ein kleines Boot schwamm. Wenn man pumpte ging das Boot unter. Der arme Playmobilmann im Inneren des Bootes wurde alle zwei Minuten ertränkt. War wahrscheinlich ein „Ein-Euro-Jobber“, so deprimiert wie der aussah.
Außerdem schauten wir im Phaeno-Shop vorbei, waren aber von dem überteuerten Angebot wenig begeistert (der Shop litt offensichtlich unter der Mehrwertsteuererhöhung). Wir kauften nichts und gingen weiter. Da war noch ein Experiment, das Tonfrequenzen durch sich bewegendes Wasser bildlich darstellte, eine menschliche Batterie, vom Boden bis zur Decke reichende bunte Bänder, die durch Schwingungen Klänge erzeugten, eine Wärmebildkamera (die war echt witzig), ein Feuertornado, ein Roboter, der Menschen nach einem Photo als Vorbild malte, ein riesengroßer Eisenklotz, den man allein mit der Kraft von zwei Kühlschrankmagneten bewegen konnte, eine Murmelbahn zum selber bauen, zwei Marienkäfer-Roboter, die man mit einem Joystick krabbeln lassen konnte, u. v. m.
Wir erkundeten noch dies und das und machten uns dann auf den Heimweg.
Die Zugfahrt zurück verlief alles andere als harmonisch – Frau Rathe war kurz vor einem Kollaps: Wir brauchten ein halbes Jahrzehnt , um einzusteigen und uns alle in einen Wagon zu setzen. Manche liefen zwischen den Sitzreihen hin und her, weil sie in Fahrtrichtung sitzen mussten. Manche legten ihre Füße auf der gegenüberliegenden Sitzreihe ab. Die Fahrkartenkontrolleurin schimpfte verständlicherweise darüber, doch ich glaube, die Sitze waren sowieso schon leicht „angedreckt“, denn sie gaben einen unangenehmen Geruch nach einer Mischung aus verfaulten Eiern, zerkochtem Kohl und noch etwas anderem von sich. Manche brüllten durch den ganzen Wagon und ich denke, wir waren etwas laut ;-)
Zwei von uns schafften es, durch ihre ÄUSSERST provokante Art, einen Fahrgast auf eine erstaunlich hohe Kokospalme zu bringen, der sich dann lauthals über unsere Lehrerin beschwerte.
Endlich, nach ca. einer Stunde Fahrt durch seeeehr langweiliges Industriegebiet, abgewechselt durch ein paar Felder und Minikaffs, waren wir wieder am Hauptbahnhof in Hannover angekommen. Ein insgesamt sehr aufregender Tag ;-)

Mit der 10FL nach Emmerthal
10FL im KKW Grohnde
zum KKW Grohnde

Am 11.04.2007 besuchte die 10FL das Kernkraftwerk Grohnde.

Die Führung begann mit einem sehr kurzweiligen Vortrag über das KKW Grohnde vom Bau über die Kernspaltung und Funktionsweise des Druckwasserreaktors bis zur Diskussion über den geplanten Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie. Im Anschluss daran folgte ein Rundgang über das Gelände in das Maschinenhaus mit dem RIESIGEN Generator. Leider konnten wir uns einige Gebäude nur von außen anschauen, da die Sicherheitsvorkehrungen seit dem 11. September 2001 verschärft wurden.

Insgesamt ein lohnendes Ausflugsziel !!!
(Die größten Ängste hinsichtlich der Kernenergie entstehen offensichtlich durch mangelndes Wissen.)