SchulCMS 2011

Herschelschule-Ganztagsgymnasium
 

Känguru der Mathemathik


Bildunterschrift

Auch 2006 ist der dritte Donnerstag im März Kängurutag. In ganz Europa werden an diesem Tag Schülerinnen und Schüler der 3.-13. Klasse an den Start gehen und versuchen, in 75 Minuten bei 30 mathematischen Aufgaben aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die eine - einzig richtige - herauszufinden.

Das Ziel des Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik: es soll durch die Aufgaben Freude an (mathematischem) Denken und Arbeiten (im sehr weiten Sinne) geweckt bzw. unterstützt werden. Die Aufgaben sind darum fast durchweg sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll etwas aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden - und, wie die Resonanz aus den Schulen zeigt, gelingt dies sehr gut.

In jeder der Klassenstufengruppen gibt es drei Schwierigkeitsstufen, die mit je 3, 4 bzw. 5 Punkten bewertet werden. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen - unterhaltsam - zu trainieren. Es ist für die Teilnehmer ausgesprochen attraktiv, eine gefundene/erahnte Lösung nicht schriftlich exakt begründen zu müssen. Dennoch geben die Probleme genug Stoff für eine kurzweilige und gewinnbringende Beschäftigung mit einer ganzen Reihe mathematischer Themen. Taschenrechner sind nicht erlaubt. Formelsammlungen dürfen benutzt werden.

Organisiert wird der Wettbewerb vom Berliner Känguru-Verein, der Wettbewerb selbst findet an den jeweiligen Schulen statt. Die Koordination an der Herschelschule übernehmen  Hr. Dr. Jentzsch und Hr. Luislampe.

Text: Luislampe, 25.02.06

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