SchulCMS 2011

Herschelschule-Ganztagsgymnasium
 

Ein Besuch der Klasse 10FL im „Büro der Sinne“ in der Finbox auf dem Expo-Gelände.


Herr Barwinske, Frau Redeker und die 10FL mit Begleitung

„Büro der Sinne“, ein vielversprechender Name.

Schon der Zugang war ungewöhnlich. Hinter der Fronttür mussten wir erst einmal durch den Birkenwald im Innenhof der Finbox. Dann betraten wir einen Fahrstuhl mit ungewöhnlichem Teppichboden. Oben gab es einen freundlichen und herzlichen Empfang durch die Betriebswirte Herrn Barwinske und Frau Redeker, auf der Seite der Schülerinnen und Schüler Erstaunen über die außergewöhnlichen Büroräume, die wir betreten hatten: Freundliche, warme Farben an den Wänden, überall Pflanzen, ausgefallene Büromöbel, neuartige Raumtrennelemente und ein angenehmer Duft in den Räumlichkeiten.
Im Seminarraum lagen Obst und Süßigkeiten bereit. „Das ist schon einmal etwas für die Sinne“, kommentierte ein Schüler begeistert. Auf bequemen, rollbaren Stühlen machten wir uns dann gemeinsam Gedanken über die Bürowelt von morgen. Die Ausführungen von Herrn Barwinske und Frau Redeker untermauerten die Vorstellungen, welche die Schüler und Schülerinnen über ihren Wunscharbeitsplatz zusammengetragen hatten:

Begrüßung im Büro der Sinne

Gestaltung mit warmen Farben, Pflanzen am Arbeitsplatz und mobile Pflanzenwände, bequeme und zweckmäßige Möbel, hinzu kamen noch gezielt eingesetzte Düfte und kaum wahrnehmbare Klangteppiche - kurz: alles, was einen Aufenthalt im Büro so angenehm wie möglich macht und das Büro zu einer Art zweiter Heimat werden lässt. Denn wer sich in seinem Büro wohl fühlt, kann kreativer und besser arbeiten. Der Mitarbeiter bleibt gerne auch einmal länger. Und so dauerte unsere gemeinsame Veranstaltung viel länger als geplant.
Herr Barwinske und Frau Redeker nahmen unsere Bewerbungen für das Büro der Sinne leider nicht an, 27 neue Mitarbeiter konnten sie nicht gebrauchen. 
Was uns bleibt, ist die Erinnerung an unsere netten Gastgeber, außergewöhnliche Arbeitsräume, in denen wir uns wohlfühlten und der Traum, möglichst viel von dem Gesehenen und Erlebten in den Schulalltag hinüberzuretten. – Wenn es da nicht das Problem der Finanzierung von Märchen gäbe ….oder kommt die gute Fee vorbei…???

Marion Neumann, Oktober 2007