Lesen ist wie Kino im Kopf – nur stiller
„Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin sehr glücklich, Sie zur Einweihung der Schülerbibliothek in der Herschelschule begrüßen zu dürfen.“
So begann unser ehemaliger Schulleiter Werner Heisterberg und wandte sich damit an die geladenen Gäste, u.a. Bezirksbürgermeister Battefeld und Frau Streitz von der Stadtbibliothek Hannover.
Einen besonderen Dank richtete er an die Sponsoren, Herrn Vogelsang von der Sparkasse, Herrn Kühl von der Spardabank, Herrn Dr. Burow von der Firma Solvay und Herrn Dr. Müller von der Akademie für Leseförderung der Stiftung Lesen an der G. W. Leibniz Bibliothek, die mit namhaften Spenden den Aufbau der Bibliothek unterstützt haben. Der Schulleiter wies nachdrücklich darauf hin, dass Bücher auch in der heutigen Zeit unentbehrlich sind.
Lesen kann langweilig sein, aber auch Spaß machen, aufregend sein, Bilder entstehen lassen, es ist eben wie ein Kino im Kopf. Das haben uns Schülerinnen und Schüler in einem kleinen Theaterstück mit interessanten Texten gezeigt: Anfangs saßen oder standen alle Akteure auf ihren Plätzen. Nach ein paar Sätzen kam Bewegung in die Truppe. Zitate aus verschiedenen Büchern waren aus allen Ecken des Raumes zu vernehmen, man wurde immer wieder neu überrascht. Allein das Zuhören machte Lust, das nächste Buch in die Hand zu nehmen und darin zu stöbern!
Nach einem kleinen Flötenkonzert und einer Rede von Frau Schlichting-Seidel, der Koordinatorin der Herschelschule, über die faszinierende Welt des Lesens kam es zum Höhepunkt der Veranstaltung, dem Durchschneiden des blauen Bandes, das den hinteren Teil der Bibliothek bis dahin abgegrenzt hatte: Die Schülerbibliothek der Herschelschule war eröffnet!
Melanie Koopmann, Klasse 10M
Fotos: Rahel Bertram und Victoria-Louise Wöltje
Layout: Alexander Burgdorf