SchulCMS 2011

Herschelschule-Ganztagsgymnasium
 

Theater/Darstellendes Spiel - Sek. II

Der Kurs „Darstellendes Spiel" wird fest seit drei Jahren angeboten und ist eine Antwort auf die stetige und große Nachfrage auch und gerade der SchülerInnnen der Sek II, Theater-Arbeit zu „machen".

Gerade in der die schulische Entwicklung abschließenden Phase der Kursstufe soll dem intensiven Wunsch vieler Sek II - SchülerInnen Rechnung getragen werden, Theater zu spielen - vor allem als Ausgleich in einer Phase zunehmender Terminzwänge und Arbeitsbelastungen.

Utopien für noch mehr Theaterarbeit

Geplant war ursprünglich der Aufbau eines drei-semestrigen Kurses; jedes Semester sollte unter einem eigenen Schwerpunkt stehen. Dieses Grund-Konzept konnte in den vergangenen Jahren nur mit Einschränkungen praktiziert werden: als zu umfassend und Kraft und Zeit vereinnahmend haben sich für einige Spieler die Leistungsanforderungen durch die Vorgaben des Zentralabiturs herausgestellt. Von daher wurden und werden neben der traditionellen Probenarbeit Kooperationsformen unterschiedlicher Art gesucht und gefunden.

Einige Beispiele:
Zusammenarbeit mit der Politik-AG (Schule ohne Rassismus/ Schule mit Courage), Ergebnis: ein großes Projekt zum Stück „Andorra", Aufführung vor der Sek II der Herschelschule und - in gekürzter Form erneut bereitgestellt - anlässlich eines Besuches von Frau Knobloch (Vorsitzendes des Zenralrats der Juden in Deutschland).

Weiterhin zu nennen sind Auftritte unter dem Motto „Schüler spielen für Schüler" (Ausgestaltung verschiedener/alternativer Weihnachtfeiern für die Sek II) oder auch die Teilnahme an der Veranstaltung zur Verabschiedung unseres Schulleiters Herrn Heisterberg.
Feste, alle Semester übergreifende Schwerpunkte der Theater-Arbeit im Kurs „Darstellendes Spiel" sind: - Spielfreude (Motivation, Theaterprojekte zu entwickeln und zu präsentieren), Spielfähigkeit (Bewusstheit für Körper- und Stimmausdruck, Bühnenpräsenz, sensibles Agieren und Reagieren als Spieler und Mitspieler innerhalb des Spielgeschehens), Präsentationsfähigkeit (erarbeitete szenische Produkte in Aufführungen präsentieren), Theaterästhetische Kommunikation ( reflektieren, analysieren, deuten eigener und fremder theatraler Arbeit).

Diese und die zur Arbeit in der Sek I genannten Schwerpunkte machen die umfassende Bedeutung des Bereichs Theater für die Entwicklung der SchülerInnen beider Sekundarstufen deutlich.

Stand: 02/2010