SchulCMS 2011Herschelschule-Ganztagsgymnasium |
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Der erste Stein steht
Was haben Oberbürgermeister Weil, Herr Bloch und eine Kupferrolle gemeinsam? Alle drei waren bei der Grundsteinlegung der Mensa am 21.04.10 auf dem Schulhof der Herschelschule nicht wegzudenken. Noch kurz vor Beginn bereitete der Hagel den feierlich gekleideten Gästen in der Eingangshalle große Sorgen. Doch pünktlich um 11 Uhr riss die Wolkendecke auf und die Sonne schien vom blauen Himmel auf den Schulhof herab. Die HerschelHorns, unter der Leitung der Instrumentallehrer Burckhardt und Wendt, begrüßten schwungvoll die geladenen Gäste mit jazzigen Grooves. - Dass die Atmosphäre nicht hätte besser sein können, fanden auch die vielen Besucher, die zur Grundsteinlegung gekommen waren. Herr Bloch ist stolz In seiner Rede begrüßte Herr Bloch die Gäste aus verschiedenen Gremien und bedankte sich bei ihnen dafür, dass sie den Mensabau ermöglicht haben. Die Stadt investiert für den Bau rund drei Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes. „Die Schüler und Schülerinnen werden von dieser neuen, zusätzlichen Möglichkeit profitieren", sagte er voller Überzeugung und betont: „Wir gewinnen attraktive Räume, in denen wir das gemeinsame Mittagessen, Freizeit und Konferenzbereiche unterbringen können. Die Herschelschule ist seit 50 Jahren präsent in Hannover und durch die neue Mensa werden wir unser Schulprofil weiter ausbauen können." Ein ganz besonderes Ganztagsgymnasium Auch der Oberbürgermeister Stephan Weil freute sich über den neuen Bau. „Ich bin mir sicher, dass wir in Deutschland eine bessere Bildung durch Ganztagsschulen erreichen werden", sprach er. „Die Herschelschule war das erste hannoversche Ganztagsgymnasium und zwar nicht aus Not, sondern aus pädagogischer Überzeugung." Die Mensa bekam ihren Segen Den Höhepunkt der Feierlichkeit bildete der Brauch den ersten Grundstein zu präparieren. Herr Bloch, der Oberbürgermeister Weil und der Bezirksbürgermeister Battefeld legten dazu zwei aktuelle Tageszeitungen, die Baupläne und etwas Kleingeld in eine Kupferrolle. „Aber wenn sie das einbauen, dann wissen sie doch morgen nicht, was sie bauen müssen", rief ein erschrockener Schüler. Gut, dass die Baufirma und das Architekturbüro einen Kopierer besitzen. Es wird noch viel zu feiern geben Die Kupferrolle wurde in den ersten Stein eingemauert und die Mensa bekam ihren „Segen" mit drei symbolischen Hammerschlägen. Damit war der Baubeginn der Mensa offiziell eröffnet. Julia Omelanovic (Q1) |
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