SchulCMS 2011Herschelschule-Ganztagsgymnasium |
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Herschel ist: Gutes tun!
Mit unserer Aktion „Herschel ist…“ haben wir für viel Aufsehen und Gelächter, aber auch für Verwunderung gesorgt. Ein „Herschel ist Banane“ oder „Herschel ist lecker“ sieht man ja nicht alle Tage. Wir haben zusätzlich zu den aufgehängten Herschel - Plakaten noch ein paar Drucke auf besonderem Papier zum Verkauf angeboten. Es haben so viele Leute unsere“ Herschel ist…’s“ gekauft, dass wir nicht nur unsere Materialkosten bezahlen konnten, sondern auch noch 80€ dazu verdient hatten. Was wollen wir mit dem Geld machen?, Das war ab jetzt die große Debatte in unseren Verfügungsstunden. Nachdem „Klassenkasse“ und „in Süßigkeiten ausgezahlt bekommen“ ausgeschieden waren, blieb als unser dritter Vorschlag das Spenden über. Nur an wen sollten wir spenden? Es gibt so viele Organisationen, denen man gerne etwas spenden möchte. Wir entschieden uns, unser Geld an Jugendliche in unserer Nähe zu spenden, die es nicht so gut haben wie wir. Wir suchten also verschiedene Einrichtungen im Umkreis von Hannover, die unser Geld gut gebrauchen konnten. Letztlich blieben wir am St. Joseph- Heim in der Nähe von Döhren hängen. Hier leben Kinder und Jugendliche von (zurzeit) 3 bis 21 Jahren in verschiedenen Wohngruppen. Die Kinder und Jugendlichen haben alle eins gemeinsam: Sie können nicht bei ihren Eltern wohnen. Warum nicht? Weil sie entweder Waisen sind oder schwere Probleme mit ihren Eltern haben. Im St. Joseph- Heim werden die Kinder und Jugendlichen in verschiedene Gruppen aufgeteilt, die in verschiedenen Wohnungen auf dem Gelände wohnen und dort je nach Bedarf betreut werden. Zum Beispiel ist bei den kleinen Kindern immer jemand da, der etwas mit ihnen macht und bei ihnen wohnt; dort wird auch gemeinsam gegessen und gespielt. Eine andere Gruppe, zum Beispiel die der „jungen Erwachsenen“, leben allein oder zu zweit in Wohnungen, sie müssen selbst kochen und allein mit dem Alltag fertig werden. Ganz allein sind sie natürlich nicht, denn es ist immer jemand da, mit dem sie reden können. Dieser Einrichtung wollten wir also helfen, doch eine einfache Geldspende fanden wir zu unpersönlich. Nach langem hin und her in der Klasse, einigen Gesprächen mit dem Leiter des St. Joseph-Heims und viele Verfügungsstunden später, hatten wir es endlich geschafft, uns darauf zu einigen, wie, wann und was wir dem St. Joseph-Heim schenken wollten. Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien gingen Jil und Paul als Botschafter der 9M1 zum St. Joseph. Dort wurden sie vom Leiter empfangen, der ihnen etwas über das St. Joseph erzählte. Danach kam unsere „Bescherung“. Jil und Paul hatten als Geschenke je zwei Volleybälle, Basketbälle und Fußbälle dabei und zusätzlich noch verschieden lange Springseile. Nach einem Foto mussten die beiden dann auch schon nach Hause. Letzten Donnerstag bekamen wir Post aus dem St. Joseph! Alle Gruppen haben für uns Karten geschrieben (und die kleinen auch selbst gebastelt), um uns noch einmal ganz persönlich Danke zu sagen. Demnächst werden wir die Kinder besuchen gehen und wenn das Wetter bis dahin besser ist, können wir unsere Geschenke in Action sehen. Eins haben wir alle gelernt: Es macht auch uns froh, Kindern und Jugendliche, die ein nicht so gutes Leben haben wie wir, etwas glücklicher zu machen. Klasse 9M1 |
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